Die zweite Netzwerktagung – ein Erfahrungsbericht



Vom 20. bis 21. Mai 2016 fanden sich insgesamt 22 Expert*innen der Beruflichen Bildung (größtenteils der Sozialpädagogik) in der wunderschönen Stadt Dresden ein. Involviert waren Vertreter der verschiedenen Standorte: Bamberg, Dortmund, Dresden, Lüneburg und Tübingen. Ein bunt gemischter Haufen aus Studierenden, Vereinsmitgliedern und hier und da wissenschaftliche Mitarbeiter. Doch eines hatten alle gemeinsam: Diskussionslust und Wissensdrang!

Doch kurz zu meiner Person: Mein Name ist Katharina Meyer, junge 25 Jahre und Masterstudierende an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Soweit so gut. Wir – Katharina, Catharina und Hannah (Gründungsmitglieder des AK Berufliche Bildung SozPäd) machten uns also aus dem heimischen Bamberg auf in das wunderschöne Dresden. An der TU angekommen erwartete uns eine Vielfalt an Charakteren und eine Atmosphäre die herzlicher nicht hätte sein können.

Freitag um 14 Uhr startete die Tagung mit einer Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Franz Vergöhl, welcher uns auf das Kommende mehr als neugierig machte. Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde und einem knappen Rücklick auf die erste Netzwerktagung kam auch schon der erste Workshop.
Dieser befasste sich mit dem Thema “Beratung”. Dieser war besonders interessant, da die verschiedenen Auffassungen der Definition unterschiedlicher nicht hätten sein können. Kurz wurden die beratenden Institutionen der einzelnen Standorte miteinander verglichen, Vor- und Nachteile herausgearbeitet, Positive Aspekte und Grenzen von Beratung deklariert, und es entfachte eine rege Dikussion.
Nach der obligatorischen Kaffeepause folgte sogleich der zweite Workshop, bei welchem der Fokus auf “Zeitmanagement” lag. Wie kann effizienter gearbeitet werden? Wie können verschiedene Lebensbereiche (u.a. berufliches, privates, oder auch Ehrenamt) bearbeitet werden? Wie können Prioritäten und Dringlichkeiten eingeordnet werden? Delegieren, oder selbst machen? Besonders beschäftigten wir uns mit der Frage, inwieweit Gruppentreffen zeitlicher effektiver organisiert und strukturiert werden können, da besonders an den anderen Standorten der Personenumfang größer ist. Dies erschwert Abwägungen und macht eine Organisation – besonders des Zeitfaktors – und erschwert Konsens. Auch in diesem Workshop wurden die verschiedenen Standorte verglichen.

Nach dem ersten Tagungsteil gingen wir zu einer Kunstausstellung, im Anschluss folgte eine spannende Stadtführung. Mit Proviant für die Verpflegung unterwegs machten wir uns auf ans Elbufer. Unser Weg führte uns an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Dresdens vorbei. Am Elbufer angekommen wurde das ganze Ausmaß der Gastfreundlichkeit der Dresdner sichtbar: Lagerfeuer, Massen an Decken zum Warmhalten, sehr gute Verköstigung und musikalische Einlagen der Extraklasse. Rund um einfach sehr gelungen! Der Abend löste sich gegen die frühen Morgenstunden auf und alle trafen sich nach einer kurzen Nacht wieder an der Universität, gespannt auf den nächsten Workshop.

Dieser handelte von der Sozialdidaktik (je nach Standort anders genannt u.a. Fachdidaktik Sozialpädagogik). Dabei verglichen wir die unterschiedlichen Prüfungsleistungen an den Standorten und die typischen Do’s und Don’ts der einzelnen Standorte. Bei diesem Punkt stach vor Allem die Universität Lüneburg heraus, die eine Liste an Don’ts hat, von der die anderen Universitäten nur träumen können.
Abschließend wurden noch Ausbau- und Verbreitungsmöglichkeiten von VEbBS diskutiert, um die Plattform noch stärker und hilfreicher zu gestalten. Gegen 16 Uhr beendeten wir die 2. Netzwerktagung. Erschöpft und zufrieden verließen wir die TU Dresden, wobei nochmals ein großes Lob an die Studierenden der TU ausgesprochen werden soll, welche durch die top Organisation, fantastische Verpflegung und das sensationalle Programm die Messlatte für die nachfolgende Tagung in Dortmund hoch gesetzt haben.

Im Namen des AK BeBi SozPäd nochmal ein herzliches Danke an alle die teilgenommen haben, die Organisation und den Input durch den VEbBS und die wissensgeladene Atmosphäre. Bis zum nächsten Mal!