Wer ist eigentlich Denica?

Anfang Juni wurde in der Mitgliedervollversammlung ein neuer VEbBS Vorstand gewählt. Die neuen und alten Vorstandsmitglieder haben zehn Fragen zu ihrer Person und ihrer Rolle im Verein beantwortet, um sich nun vorzustellen.

Wer bist du? Wo lebst du? Wo studierst oder arbeitest du?
Hi, ich bin Denica Reimer und wohne in Reppenstedt. Seit 2014 studiere ich an der Leuphana Universität Lüneburg. Derzeit im 3. Mastersemester Lehramt an Berufsbildenden Schulen mit dem Fachbereich Sozialpädagogik und dem Unterrichtsfach Mathematik. Neben meinem Studium arbeite ich schon langjährig als BAföG-, Finanzierungs- und Sozialberaterin im AStA Lüneburg und seit 2018 zusätzlich am Institut für Sozialpädagogik als SHK (Studentische Hilfskraft) und Tutorin.

Wie bist du zu VEbBS gekommen?
Ich habe VEbBS durch meine ehrenamtliche Tätigkeit und Unterstützung bei der Tagung „Mit Schule statt über Schule sprechen: Erste Netzwerktagung“ intensiver kennengelernt. Insbesondere Franz Vergöhl (ehemaliger Vorstandsvorsitzender) konnte ich während der vielen Planungstreffen näher kennenlernen, so dass ich im Juni 2018 schließlich als Gast zur Jahresvollversammlung eingeladen wurde. Eigentlich mit der Absicht meine Erfahrungen und Eindrücke der Tagung zu schildern. So schnell wie ich eingeladen war, wurde ich auch Mitglied und schließlich auch noch als Finanzreferentin in den Vorstand gewählt.

Wieso ist VEbBS etwas besonderes?
Netzwerkarbeit ist in der heutigen Zeit etwas Elementares. Wir alle sind irgendwo Teil eines Netzwerkes, aber ein professionelles Netzwerk für die berufliche Bildung der Sozialpädagogik gibt es in der Form nicht. Stetig im Austausch zu sein und zu wissen was im Feld los ist und welche Person wofür Expert*in ist, ist für mich ebenso wichtig, wie die Möglichkeit zu haben die betreffenden Akteur*innen in einem gemeinsamen Netzwerk zu fassen.

Welche Aufgaben hast du im Vorstand?
Als Finanzreferentin jongliere ich mit den Zahlen und Fakten des Vereins. Ich bin also für die Verwaltung der Gelder zuständig. Gleichzeitig bin ich aktives Mitglied in unserer Arbeitsgemeinschaft (AG) Praktikum und versuche dort meine Erfahrungen einzubringen.

Was möchtest du in deiner Amtszeit gerne erreichen?
Ziele sind etwas so Wichtiges im Leben. Deshalb habe ich natürlich auch eins für meine Arbeit bei VEbBS. Mir ist es wichtig, dass sich VEbBS konkreter mit einem oder auch zwei Schwerpunktthemen befasst, so dass der Fokus auf einen Bereich fällt und wir so mehr und mehr Expert*in werden. Nach dem Motto „klein anfangen und dann wachsen“!

Welchen wissenschaftlichen Schwerpunkt hast du?
Während meines Studiums habe ich mich im Fachbereich der Sozialpädagogik auf die Herausforderung von Zeit im sozialpädagogischen Arbeitsfeld, und damit einhergehend auch mit der Verknüpfung zur beruflichen Bildung, spezialisiert. In der Mathematik schlägt mein Herz für eine professionelle Didaktik. Fachwissen ist wichtig aber viel wichtiger ist das Wissen um das Lehren.

Welche politische Entwicklung sollte schneller voran gehen?
Ich bin keine Politik Expertin. Aber die Aufwertung der Berufe im sozialpädagogischen Arbeitsfeld sind mehr als notwendig. 

Wie sieht dein perfekter Sonntag aus?
Ausschlafen, ein gemütliches und ausführliches Frühstück zu zweit und dann einfach das tun, worauf ich gerade Lust habe. Ob Lesen, entspannt ein Film sehen oder die Natur genießen, Hauptsache etwas für mich machen und mal nicht an Arbeit denken.

Welches Buch sollte jede*r im Feld gelesen haben? Welchen Film jede*r gesehen haben?
Ich und Filmtitel. Das passt nicht zusammen. Es gibt viele schöne Filme, aber welchen man unbedingt gesehen habe sollte, keine Ahnung. Bücher gibt es auch sehr viele gute. Ich bin mal so frei und nenne keinen konkreten Titel.

Was wünschst du dir von den Leser*innen des Journals?
Ich wünsche mir zunächst, dass das Journal wieder aktiv wird und ihr uns fleißig Wünsche und Interessen mitteilt, so dass wir das evtl. aufgreifen!