Wer ist eigentlich Franz?

Anfang März wurde in der Mitgliedervollversammlung ein neuer VEbBS Vorstand gewählt. Die neuen und alten Vorstandsmitglieder haben zehn Fragen zu ihrer Person und ihrer Rolle im Verein beantwortet, um sich nun vorzustellen.

Wer bist du? Wo lebst du? Wo studierst oder arbeitest du?
Ich bin Franz Vergöhl und wohne in meiner 3er-Studenten-WG direkt am Campus in Lüneburg. Mein Studium habe ich eigentlich bereits vor einem Jahr abgeschlossen. Danach habe ich u. A. an einer BBS in Gifhorn (Niedersachsen) gearbeitet. Ab diesem Semester arbeite ich im Projekt „Umbrüche gestalten“ und zusätzlich mit einem Lehrauftrag an der Leuphana. 

Wie bist du zu VEbBS gekommen?
Die VEbBS-Idee entstand, als Phillip, Jessi und ich bei einem Glas Rotwein zusammensaßen und wir über das Leben und das Studium philosophiert haben. Dabei fanden wir es schade, dass unsere Fachgruppenvertretung jedes Jahr mit den aktiven Absolvent*innen auch unfassbar viel Wissen und Erfahrungen verliert. Danach hat es noch eine ganze Weile gedauert, um mit Elisa und anderen zusammen die Idee für VEbBS zu entfalten.

Wieso ist VEbBS etwas besonderes?
VEbBS ist so besonders, weil wir unsere Mitglieder in die Entfaltung des Vereins aktiv miteinbinden. Dabei setzen wir sehr konsequent auf das Internet.

Welche Aufgaben hast du im Vorstand?
Ich bin Vorsitzender des Vereins und vertrete den Verein nach außen. Außerdem versuche ich mir so oft wie möglich ein Feedback von unseren Mitgliedern für unsere Aktivitäten zu holen. Innerhalb meiner Arbeit versuche ich unsere Aktivitäten an einer Gesamtstrategie auszurichten.

Was möchtest du in deiner Amtszeit gerne erreichen?
Ich möchte die gemeinsame Identität, die uns im Feld vereint, stärker herausarbeiten. Dazu möchte ich den Verein breiter aufstellen und noch deutlicher über Lüneburg hinauswachsen. Ich möchte die Partizipationsmöglichkeiten für unsere Mitglieder stärken und vor allem unseren YouTube-Kanal ausbauen.

Welchen wissenschaftlichen Schwerpunkt hast du?
Das Thema meines Herzens ist Partizipation – sowohl in politischen Kontexten als auch darüber hinaus sollten alle Menschen ihre Lebenswelt möglichst aktiv mitgestalten können. Spätestens seit meinem Masterstudium verbinde ich diesen Anspruch auch aktiv mit der Auseinandersetzung von Gender-Theorien.

Welche politische Entwicklung sollte schneller voran gehen?
Die Entwicklung für mehr Bildungsgerechtigkeit ist zentral für meine politischen Veränderungswünsche. Bildung und frühkindliche Bildung wird in politischen Sonntagsreden immer als besonders wichtig herausgestellt, aber die finanzielle und gesellschaftliche Anerkennung ist von diesem Anspruch noch sehr weit entfernt.

Wie sieht dein perfekter Sonntag aus?
Ein perfekter Sonntag beginnt für mich mit gemütlichem Frühstücken und ein paar Folgen „House of Cards“. Dann was Leckeres und Aufwendiges zum Mittag kochen um danach auf dem Sofa weiter zuschauen. Später will ich dann mit den Jungs vom YMCA FC auf der Mensawiese eine Runde Fußball spielen. Abgerundet wird ein perfekter Sonntag mit einem guten Tatort.  

Welches Buch sollte jede*r im Feld gelesen haben? Welchen Film jede*r gesehen haben?
Wer sich richtig aufregen will, kann gerne mal von Precht „Anna, die Schule und der liebe Gott“ lesen. Als Film empfehle ich den „Club der toten Dichter“.

Was wünschst du dir von den Leser*innen des Newsletters?
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