Wer ist eigentlich Maria?

Anfang März wurde in der Mitgliedervollversammlung ein neuer VEbBS Vorstand gewählt. Die neuen und alten Vorstandsmitglieder haben zehn Fragen zu ihrer Person und ihrer Rolle im Verein beantwortet, um sich nun vorzustellen.

Wer bist du? Wo lebst du? Wo studierst oder arbeitest du?
Mein Name ist Maria Scholhölter, ich bin 25 Jahre alt und studiere seit 2011 in Dortmund Sozialpädagogik und Deutsch für das Lehramt an Berufskollegs. Mit Beginn meines Studiums bin ich vom Münsterland nach Dortmund gezogen. An der TU Dortmund bin ich schon länger in der Hochschulpolitik unterwegs.

Wie bist du zu VEbBS gekommen?
VEbBS interessiert mich vor allem aufgrund meines Engagements als Mitglied im Fachschaftsrat in Dortmund. Ich finde es wichtig, dass sich unter anderem die Student*innen der verschiedenen Standorte austauschen und voneinander profitieren. Durch informelle Treffen und besonders bei der Netzwerktagung im November konnten wir bereits erste Schritte zur Vernetzung gestalten. Hier habe ich gemerkt, wie wertvoll diese Arbeit ist.

Wieso ist VEbBS etwas besonderes?
VEbBS ist so besonders, weil es das Bemühen gibt, den verschiedenen Akteur*innen der beruflichen Bildung in der Sozialpädagogik gerecht zu werden. Dieser Anspruch macht es möglich, differenzierte Perspektiven zu gewinnen. Die überregionale Ausrichtung zeigt Stärken und Schwächen auf, die einen (individuellen) Verbesserungsprozess in Gang setzt.

Welche Aufgaben hast du im Vorstand?
Mit der Wahl bei der letzten Vollversammlung werde ich zukünftig als Öffentlichkeitsreferentin aktiv sein. Natürlich werde ich auch bei allen weiteren Aktionen zur Seite stehen, insbesondere sehe ich die nächste Netzwerktagung in Dresden im Fokus meines Engagements.

Was möchtest du in deiner Amtszeit gerne erreichen?
Ich möchte zukünftig noch mehr Menschen auf VEbBS aufmerksam machen und sie von den Stärken und Vorzügen überzeugen – durch gute eigene Projekte, aber auch mit der Teilnahme an Veranstaltungen im Bereich der beruflichen Bildung Sozialpädagogik. Ich möchte dem überregionalen Anspruch gerecht werden und ein klareres Konzept für VEbBS mitentwickeln.

Welchen wissenschaftlichen Schwerpunkt hast du?
Innerhalb meines Studiums habe ich mich insbesondere auf genderspezifische Fragen und sozial- und bildungspolitische Diskurse innerhalb der Sozialpädagogik konzentriert. Als Erzieherin habe ich vor allem in frühpädagogischen Einrichtungen gearbeitet, deshalb interessiert mich dieser Bereich ebenfalls sehr. 

Welche politische Entwicklung sollte schneller voran gehen?
Während meines Praxissemesters (fünfmonatiges Praktikum am Berufskolleg) hat mich vor allem die praktische Umsetzung von Inklusion beschäftigt. Es ist wichtig, dass dieses Konzept auch bildungspolitisch konsequent überlegt, initiiert und finanziert wird. Mit Flüchtlings- und Integrationsklassen, die Menschen separieren, sollten wir uns nicht zufrieden geben. Inklusion sieht für mich anders aus!

Wie sieht dein perfekter Sonntag aus?
Ein perfekter Sonntag kann immer anders aussehen – wichtig ist aber wohl abends zufrieden einzuschlafen und von dem Erlebten träumen zu können.

Welches Buch sollte jede*r im Feld gelesen haben? Welchen Film jede*r gesehen haben?
Das einzelne Buch bzw. der einzelne Film zählt für mich wenig. Es ist mir wichtig, verschiedene Perspektiven – neue Texte und innovative Konzepte bereichern klassische Theorien.

Was wünschst du dir von den Leser*innen des Newsletters?
Die Leser*innen des Newsletters sollten die Beiträge kritisch lesen,  Feedback und Kommentare geben und den Newsletter unbedingt dialogisch verstehen. Jede*r im Feld darf sich frei fühlen, selbst zu schreiben.