Wer ist eigentlich Phillip?

Anfang März wurde in der Mitgliedervollversammlung ein neuer VEbBS Vorstand gewählt. Die neuen und alten Vorstandsmitglieder haben zehn Fragen zu ihrer Person und ihrer Rolle im Verein beantwortet, um sich nun vorzustellen.

Wer bist du? Wo lebst du? Wo studierst oder arbeitest du?
Hallo, ich bin Phillip Diestel. Ich lebe mittlerweile in Lübeck, jedoch promoviere ich noch in Lüneburg an der Leuphana, wo ich auch LBS SozPäd und Theologie studiert habe. 

Wie bist du zu VEbBS gekommen?
Ich habe VEbBS mitgegründet. Gemeinsam mit Franz und Elisa habe ich die Idee mitentwickelt und bis heute begleitet. 

Wieso ist VEbBS etwas besonderes?
VEbBS ist etwas Besonderes, da dort Hierarchien abgebaut und Begegnungen ermöglicht  werden, die sonst nicht zustande kommen.

Welche Aufgaben hast du im Vorstand?
Ich bin Finanzreferent, wirke aktiv in der Projektentwicklung mit und betreue die Homepage.

Was möchtest du in deiner Amtszeit gerne erreichen?
Ich möchte das Feld näher zusammenbringen, besonders die Vernetzung der Fachschulen ist mir ein Anliegen, sowie der Aufbau einer internen Online-Plattform.

Welchen wissenschaftlichen Schwerpunkt hast du?
Ich habe mich mit Gender Studies beschäftigt und bin gerade dabei mich tiefer mit den Bedingungen des Personseins auseinanderzusetzen.

Welche politische Entwicklung sollte schneller voran gehen?
Politisch gibt es so Vieles zu verändern – von Equalpay bei Zeitarbeit bis Geschlechtergerechtigkeit oder ein bedingungsloses Grundeinkommen. Am virulentesten ist im Moment wohl aber die Situation für die Geflüchteten in Griechenland. Da braucht es schnellere Lösungen aus ganz Europa. 

Wie sieht dein perfekter Sonntag aus?
Mein perfekter Sonntag wäre: ausschlafen, gemeinsames Frühstück mit meiner Verlobten, ein Bummel über einen Flohmarkt, abends mit ein paar Freunden Scharade spielen und bei Rotwein über Gott und die Welt diskutieren 🙂

Welches Buch sollte jede*r im Feld gelesen haben? Welchen Film jede*r gesehen haben?
Das Buch, was jeder gelesen haben sollte, da es eigentlich keiner liest und in Vergessenheit gerät ist „Sozialpädagogik“ von Paul Natorp aus der Jahrhundertwende. Das ist spannend, da es einen relationalen Personenbegriff in die (Sozial-)Pädagogik auf Basis der Humanität propagiert. Als Film würde ich „Dogville“ empfehlen, da dort die Perfidität von psychischer Gewalt deutlich wird.

Was wünschst du dir von den Leser*innen des Newsletters?
Ich wünsche mir von den Leser*innen, dass wir a) ihren Nerv getroffen haben und b) sie begeistern etwas gemeinsam mit uns für das Feld zu gestalten.